Produktive Annäherung an Information and Media Literacy: Erkenntniswege durch aktive Sinnkonstruktion in Bildmedien – ein interdisziplinäres Praxisbeispiel

  • Dorothe Knapp
  • Alexander Glas

Abstract

Die Theorie der Information and Media Literacy erklärt Medialität zu einer „Grundlage aller Artikulationen und Transformationen menschlicher Welt- und Selbstverhältnisse“ (Pollak et al., 2018, Kapitel 2.1.1.). Auf anthropologischer Basis betont das Modell zu Recht den Wandel vom homo medialis hin zum homo digitalis; gemeint ist damit der vorläufig letzte Schritt in einer im Umbruch befindlichen Gesellschaft. Bestimmend ist die Tatsache, dass Informationen, Nachrichten, Texte, Bilder etc. schon heute überwiegend in virtuell digitalen Repräsentationen übermittelt werden und damit einhergehende Rezeptionsprozesse sich grundsätzlich im Umbruch befinden. Mehr denn je rückt die alles entscheidende Frage nach dem Wahrheitsgehalt einer Botschaft in den Mittelpunkt.

Veröffentlicht
2019-09-12
Zitationsvorschlag
Knapp, D., & Glas, A. (2019). Produktive Annäherung an Information and Media Literacy: Erkenntniswege durch aktive Sinnkonstruktion in Bildmedien – ein interdisziplinäres Praxisbeispiel. PAradigma: Beiträge Aus Forschung Und Lehre Aus Dem Zentrum Für Lehrerbildung Und Fachdidaktik, 9, 213-230. Abgerufen von https://ojs3.uni-passau.de/index.php/paradigma/article/view/166
Rubrik
Artikel